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Krypta - Gedenken an die Toten damals und heute - Leichte Sprache

Text in Leichter Sprache

Krypta- Gedenken an die Toten damals und heute

 

Keiner möchte nach dem Tod vergessen werden.

Auch ein König nicht.

Heinrich der Erste möchte in Quedlinburg begraben werden.

Warum? Das weiß keiner.

Heinrich der Erste war der erste deutsche König.

Vor über 1000 Jahren ist er gestorben.

Sein Grab ist in der Krypta.

Die Krypta ist ein Keller∙raum unter dem Altar.

 

Gedenken an die Toten damals

König Heinrich der Erste bestimmte:

Die Krypta ist ein Ort

  • zum Beten und Singen.
  • für Erinnerungen.
  • für Treffen der Königs·familie.

Das Grab in der Krypta

ist ein Symbol für die königliche Familie.

Ein Symbol für Macht und Herrschaft.

 

 

Nach dem Tod von Heinrich dem Ersten

Die Königs∙familie gründet ein Damen∙stift.

Ein Stift ist fast wie ein Kloster.

Im Stift soll an die Toten gedacht werden.

Das Stift war sehr reich.

Die Stifts∙kirche bekam viele kostbare Dinge.

Diese Dinge sind heute im Domschatz.

Die Äbtissin leitet das Stift.

 

 

Die Krypta

In der Krypta sind begraben:

  • Heinrich der Erste
  • Die Frau von Heinrich dem Ersten.

Sie heißt Heilige Mathilde.

  • Und die erste Äbtissin.

Sie heißt auch Mathilde.

Danach bekamen alle Äbtissinnen

besondere Grab∙platten.

Sie können das Bild der Äbtissinnen

an den Wänden sehen.

Es ist aus Stein.

Das ist besonders.

Denn nur die Königs∙familie bekam

solche Grab∙platten.

Die Decke der Krypta ist bemalt.

Dort sehen Sie Geschichten aus der Bibel.

 

 

Gedenken an die Toten heute

Wir denken an die Verstorbenen unserer Familie.

Zum Beispiel auf dem Friedhof.

 

In der Stifts∙kirche denken wir

an das Königs∙paar Heinrich und Mathilde.

An ihren Todes∙tagen gibt es eine Andacht.

Das hat eine lange Tradition.

 

 

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